Dreharbeiten zum Dokumentarfilm "Rotschlamm" haben begonnen

 

Anfang Mai 2021 fiel mit den Filmaufnahmen in der „KI Keramik-Institut GmbH Meißen“ der Startschuss zum Dreh des Dokumentarfilms "Rotschlamm - Fluch und Segen", zwei Jahre nachdem die ersten Kooperationsverhandlungen zu diesem Projekt stattgefunden hatten.
Das Keramikinstitut ist ein unabhängiges, privates Institut für Anwenderforschung auf dem Gebiet der anorganisch-nichtmetallischen Werkstoffe, insbesondere dem von Keramik. Einzigartig ist die Expertise im Bereich Produkt- und Prozessentwicklung. Angeboten werden auch Laboruntersuchungen inkl. Analytik, forschungsnahe Dienstleistungen und keramische Spezialprodukte. Das Keramikinstitut ist zertifiziert nach ISO 9001. Sein Aktionsradius ist weltweit.

 

gleich geht es weiterDer Film behandelt die Gewinnung von Aluminiumoxid aus aluminiumhaltigen Erzen (insbesondere Bauxit) für die weltweite Nutzung in der Aluminiumindustrie, bei der als Abfallprodukt Rotschlamm anfällt. Die charakteristische rote Farbe stammt von Eisen(III)-Verbindungen, die aus dem Bauxit mittels Natronlauge herausgelöst wurden.

Mehr als 95 % des weltweit produzierten Al2O3 wird mithilfe des Bayer-Verfahrens generiert. Pro Tonne Al2O3 fallen so annähernd 1 bis 1,5 Tonnen Bauxitrückstand an. Die weltweite Produktion von Al2O3 belief sich im Jahr 2015 auf rund 115 Millionen Tonnen, was gleichzeitig zu einer Produktion von 150 Millionen Tonnen Bauxitrückstand (Rotschlamm) führte.

Bis vor einigen Jahren gab es keine Möglichkeit oder Verfahren, das Abfallprodukt „Rotschlamm“ kostengünstig zu verarbeiten. So entschloss man sich am „Institut für Anorganische Chemie“ der „Technischen Universität Bergakademie Freiberg“, nach brauchbaren Lösungen bzw. Aufbereitungsverfahren zu forschen. Ziel ist es, Unternehmen ein Werkzeug in die Hand zu geben um ungefährliche Produkte aus Rotschlamm zu fertigen. Erste Versuche fanden unter Leitung von Herrn Dr. Horst Schmidt (Anorganische Chemie, TUBAF Freiberg) vor Ort statt. Parallel fanden aber auch Versuche in Meißen, bei der „KI Keramikinstitut GmbH Meißen“, sowie der „TU Dresden“ statt. Prozesse wie Press-, Hitze- und Kälteversuche legen den Grundstein zur gefahrlosen und erfolgreichen Nutzung des Abfallproduktes Rotschlamm und daraus entstehenden Erfolgsprodukten wie Wärmespeicher oder Dämmstoffe für die Bauindustrie.

Der Dokumentarfilm wird in beeindruckenden Szenen das Thema behandeln um eventuelle Sponsoren oder Investoren für Forschungsgelder zu gewinnen, aber auch Unternehmen einen großen Gedankenanstoß für die Produktion zu liefern.

 

Wolfgang Pampel - Foto Moviepedia Fandom.com
Wolfgang Pampel
Fotoquelle: Moviepedia Fandom.com

Als Sprecher durch die Dokumentation wird Wolfgang Pampel führen - die bekannte Synchronstimme von Harrison Ford („Indiana Johns“). Wolfgang Pampel setzt sich selbst für Umweltschutz ein und sieht in diesem Film ein großes Potential in Sachen Umweltschutz. Er besuchte in der DDR die Schauspielschule in Leipzig. Als ausgebildeter Schauspieler startete er seine Karriere bereits Ende der 1960-er Jahre als Bühnenschauspieler, sowie vor laufender Kamera. Zuerst spielte er in verschiedenen DEFA Filmen Nebenrollen, später agierte er auch im „Tatort“ oder der „SOKO Wien“. Im Jahr 1974 verließ Wolfgang Pampel die DDR in Richtung Westen. Dann sah man ihn in seinem ersten großen Actionfilm „Geheimcode: Wildgänse“.
Parallel begann Herr Pampel als Synchronsprecher zu arbeiten und für die deutschen Versionen amerikanischer Filme bekannten Hollywood-Größen wie z.B. Larry Hagman, Harrison Ford, Michael Caine oder Richard Chamberlain, seine Stimme zu leihen. Neben dem Schauspielern und Synchronisieren kann man ihn auch als Sprecher von Hörbüchern hören. Als Hörbuchsprecher vermag er atemberaubende Spannung zu erzeugen. Er las die Hörbücher zu Dan Browns Erfolgsromanen "Sakrileg" und "Illuminati" und ist damit die Idealbesetzung für das Genre Thriller. Wolfgang Pampel arbeitet beim ORF als Sprecher von Dokumentationen und Werbespots z.B. Prefa, Dolormin, Alltours, Solarworld.

 

Harrison Ford - Foto Gage Skidmore Wikipedia.de
Harrison Ford
Fotoquelle: Gage Skidmore Wikipedia.de

Nicht nur Wolfgang Pampel (die Synchronstimme von Harrison Ford) engagiert sich für Umweltschutz, sondern auch Harrison Ford selbst. Harrison Ford und seine Ehefrau Calista Flockhart („Ally McBeal“) unterstützen zahlreiche Stiftungen in Sachen Umweltschutz. Als Anerkennung für Fords Einsatz für die Umwelt wurden die Ameisenart 'Pheidole harrisonfordi' und die 1993 durch Norman I. Platnick entdeckte Webspinnenart 'Calponia harrisonfordi' nach ihm benannt. Eine neue Schmetterlingsart taufte er auf den Namen seiner Tochter 'Georgia'. Im Jahr 2014 trat er in der Dokumentationsreihe "Years of Living Dangerously" als Korrespondent auf und berichtete aus den Torfwäldern Indonesiens von den Folgen des Ölpalmen-Anbaus für das Klima.
Harrison Ford wurde am 13. Juli 1942 in Chicago, Illinois geboren. Er war unter anderem in fünf Filmen der Reihe "Star Wars" als "Han Solo" zu sehen und ist einer der kommerziell erfolgreichsten Darsteller der Filmgeschichte. Ebenfalls populär wurde er in der Rolle des Archäologen und Abenteurers "Indiana Jones", den er seit 1981 in vier Filmen darstellte. In Filmen wie "Blade Runner" (1982), "Mosquito Coast" (1986) und "In Sachen Henry" (1991) konnte er sich auch als Charakterdarsteller profilieren. Für seine Rolle in "Der einzige Zeuge" erhielt er 1986 eine Oscar-Nominierung.

Durch den Kontakt mit seinem Synchronsprecher wurde die Idee ins Gespräch gebracht, evtl. auch Harrison Ford für dieses Projekt gewinnen zu können. Seit 2021 finden Gespräche mit Agenturen und potentiellen Investoren statt in denen wir eruieren, ob und in welcher Art und Weise eine entsprechende Kooperation realisiert werden kann. Angedacht sind 3 bis 4 kurze Auftritte im Dokumentarfilm als Moderator / Erzähler. Diese Verhandlungen gestalten sich derzeit, auf Grund der Planungen zum 5. Teil von "Indiana Johns", zeitlich allerdings recht schwierig.

Technikaufbau für Interview-Aufnahmen im Meissner Keramikinstitut
Technikaufbau
Dr. Sania Berg
Fotoquelle: VMD.TV

Der Dokumentarfilm wird in deutscher und englischer Sprache produziert. Zum technischen Verständnis werden einige Themen mit 3D-Animationen vom 3D-Studio "Der-Rieger" produziert und animiert. Hintergrundsound wird durch das Tonstudio "FGM" komponiert und eingespielt. Der Dokumentarfilm wird auf DVD vermarktet und dem breiten Publikum auch im TV vorgestellt. Für Letzteres fanden auch schon erfolgreiche Gespräche mit ZDF für die Doku-Reihe "ZDF Info" oder mit Pro7 für die Doku-Serie "Galileo.TV" statt. Weitere TV Sender sind noch in Gesprächsverhandlungen.

 

 


 

Dr. Sania Berg, Filmemacher und Komponistin
Dr. Sania Berg, Kamerafrau, Filmemacher, Technikexperte von VM-D Group

 

über die 'Kamerafrau'-Schulter geblickt
Beim Interview über die Schulter geschaut

 

Interview-Aufnahmen Im Keramikinstitut Meissen
Interviewaufnahmen im Keramikinstitut GmbH Meißen

 

 

Fotoquelle für nicht gekennzeichnete Fotos:
VM-D Group und VMD.TV

 

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23. Dezember 2018

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